Die Vision

Aus dem Grobkonzept vom März 2021…

Auf einer Parzelle mit Umschwung im Dorf Reckingen in der Gemeinde Goms, wird eine Kleinwohnform (KWF) errichtet. Diese Wohnform wird aus natürlichen, regionalen Rohstoffen (Holz, Schafswolle, Lehmputz) erbaut. Sie ist teilautark, was bedeutet, dass die benötigte Energie selbst gewonnen wird und Abfallprodukte so gut wie möglich wiederverwendet, aufgewertet oder rezykliert werden. Die Dienstleistungen (Planung, Bauarbeiten, etc.) sollen nach Möglichkeit von regionalen Anbietern bezogen werden.

Die Wohnform ist clever geplant und eingerichtet, so dass mit wenig Platz viel Lebensraum geschaffen wird. Die Einrichtungen und der Bau sollen multifunktional sein und vielseitig genutzt werden können. Die Wohnform ist modular aufgebaut, damit sie erweitert, verkleinert, auf- oder abgebaut werden kann – je nach den Bedürfnissen der aktuellen Lebensphase.

Der Umschwung auf der Parzelle wird benötigt, um die kleine Wohnfläche, wenn immer möglich nach Draussen zu ergänzen und als Lebensraum zu nutzen. Ausserdem dient der Umschwung für zusätzliche Module. Eine weitere KWF wird bereits erbaut, welche das Beherbergen von Gästen, Interessierten oder Familienmitgliedern ermöglicht. Die Idee ist es, auf dem Grundstück in der Kleinwohnform als junge Familie zu leben und von dort aus zu arbeiten und mit der Bevölkerung vor Ort sowie interessierten oder befreundeten Menschen im Austausch und Kontakt zu sein.

Sinnvoll, autark & reduziert leben.

Erster Slogan des Projektes AuTiny
Skizze eines Quartierplans mit Häuschen und Grünanlagen.

Bild: Erste Version eines Quartierplans durch unseren Architekten Thomas Furter.

Sinnvoll bedeutet für uns…

  • Nicht um jeden Preis und verkrampft versuchen nachhaltig zu sein
  • Mit der Region, in der Gemeinschaft, verbunden mit der Natur sein
  • Teilen von Materiellem (Gegenständen, Flächen, Einrichtungen)
  • Teilen von Immateriellem (Wissen, Erfahrungen, Erlebnissen, etc.)
  • In Einklang mit den lokalen Gegebenheiten (Walser Baukultur, Dorfbild etc.) bauen
  • Qualitativ so hochwertig wie möglich, um Dauerhaftigkeit zu gewähren

Mit autark meinen wir…

  • So autark wie möglich – realistisch ist eine Teilautarkie
  • So oft wie möglich vorhandene Energien nutzen
  • So wenig wie nötig Abfallprodukte (Wasser, Kompost, Haushaltsabfälle) produzieren
  • Unabhängig sein vom System und dieses entlasten

Deshalb reduzieren wir und profitieren davon…

  • Weniger Innenfläche führt zu weniger Materiellem
  • Weniger Verbrauch (Wasser, Strom, Güter, Dinge), weniger Kosten
  • Weniger «Lärm», Konsum, Aussenreize gibt mehr Ruhe
  • Weniger Flächen zum Reinigen, mehr Zeit für das bewusste Erledigen von Alltagsarbeiten
  • Nur weniger ist weniger!

Zusammengefasst…